Ein Erzählgedicht in drei Sprachen | Hebräische Fassung von Asaf Dvori
„Es geht nicht darum, wie wir uns selbst sehen, sondern darum, wie wir von außen gerne gesehen werden. Wenn ich also über Identität schreibe, meine ich nicht jene Identität, die sich durch meine Erfahrungen und meine Trümmer geformt hat, sondern jene, in die ich hineingeboren wurde, von der Geburt über das Aufwachsen, zur Revolution, zum endlosen Asyl, bis zum Tod.“
Ausgabe 4-2025 der Zeitschrift israel & palästina erschienen
Als Ausgabe 4-2025 der Zeitschrift israel & palästina ist wieder ein Kalender erschienen, ein Photobegleiter durch das Jahr 2026. Es stellt Aufbauinitiativen aus und für den Gazastereifen vor.
Auslieferung ab dem 31. Oktober 2025 – Vorbestellung möglich!
„How should we react in times of catastrophe? One option is to remain silent; another is to take action and show solidarity with the victims of this catastrophe. As Jewish Israelis who are living in the diaspora we could not remain silent in the face of these atrocities, so we decided to take action by editing a “Bridges גשרים Brücken ”جسور magazine devoted to raise awareness and funds for Clean Shelter’s vital work.
This magazine brings us back to where we first met: documenting home demolitions in the Jordan Valley and the West Bank. That project was a collaboration between Rabbis for Human Rights, where Mati was active, and Dharma Activism, where Yossi volunteered. Since then, we’ve both left Israel and moved to Berlin. Today, though far from the occupation in the West Bank and the horror unfolding in Gaza, we’ve created a unique international and multilingual cultural project that combines both activism and art …“
Wir freuen uns natürlich immer, wenn unsere Bücher in Buchhandlungen ganz analog zu finden sein [- kann gerne noch öfter geschehen …] Hier ein Beispiel aus Trier, die Buchhandlung der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier (www.abteimatthias.de) schätzt unsere „Musik für die Augen“ …
„Das hier sind persönliche Geschichten, aber es geht weder um mich noch um meine Familie. Es geht um alle Palästinenser:innen, um irgendjemanden – arabisch: Ai Wahad – und um jeden, ja um jemand einzelnen: Wahad. Denn in unseren Geschichten sind wir eins, Wahad, und doch steht jedes Schicksal, das eigentlich gar keines ist, für sich. Es geht aber nicht nur um Palästinenser:innen, sondern um alle Menschen, die sich in der palästinensischen Erfahrung wiedererkennen, etwa durch Zuschreibungen, wie irgendjemand behandelt werden, obwohl sie jemand sind; die ihre eigene Welt leben und fühlen und doch darin gefangen sind, so wie die Protagonist:innen dieser Geschichten.
Die Geschichten gehören mir nicht und eigentlich auch nicht meiner Familie. Wozu also dem Autor einen Namen geben? Und trotzdem half mir ihre Niederschrift, eine palästinensische Person zu bleiben. Das ist heute in Deutschland nicht selbstverständlich. Ein Pseudonym wählte ich somit auch zum Schutz meiner Familie, hier und dort. Ich hoffe, es kommen bald Zeiten, in denen die Wahl eines Pseudonyms anderen Kriterien folgt. Denn die Geschichten brauchen keinen Autor:innennamen – sie stehen für sich.“
Diesmal freuen wir uns über einen Beitrag im Heft 3/2024 der Benediktinischen Zeitschrift „Erbe und Auftrag“ – Albert Schmidt OSB würdigt da auf den Seiten 323-325 unsere (noch lieferbare) i&p-Themenausgabe zu „50 Jahre Theologisches Studienjahr“ der diAk-Zeitschrift israel & palästina.
Berlin (AphorismA) 2024 | 88 (4) S. | Bro | 978-3-86575-393-9 | 10,00 €