Czernowitz – und Meridian …

Es war wieder einmal so weit: Zum 10. Mal fand im ukrainischen Czernowitz das Lyrikfestival statt.

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Sabine Adler hat dazu einen hörens-/llesenswerten Beitrag für den Deutschlandfunk geschrieben.

AphorismA hat in den letzten jahren auch in seinem Programm immer wieder einmal „in den Osten“ geschaut. Und das wollen wir auch in Zukunft tun.
Zur Erinnerung… Neu-alte Peripherie … oder Das Gedächtnis der Stadt

Wahrscheinlich…

freut sich der Autor noch mehr auf sein Buch, als der Verlag.

Aber immerhin, heute konnte Mati Shemoelof die Postkarten für sein Buch in Empfang nehmen, jetzt sind es nur noch ein paar Tage…

Stärkung der Friedens- und Konfliktforschung

Auf seiner Sommersitzung hat der Wissenschaftsrat ein Förderprogramm des Bundes empfohlen, daß die überregionale Zusammenarbeit der Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland stärken soll.

in der Empfehlung heißt er unter anderem:

„Das Vorbild für eine erfolgreiche überregionale Zusammenarbeit liefert die Friedens- und Konfliktforschung selbst: In der Lehre stimmen sich die derzeit sieben Masterstudiengänge dieses Forschungsfelds an sechs deutschen Universitäten eng miteinander ab und bieten internetgestützt auch regelmäßig gemeinsame Vorlesungen an. Diese Studiengänge sind stark nachgefragt und weisen eine überdurchschnittliche Anzahl ausländischer Studierender auf, wie der Wissenschaftsrat positiv hervorhebt. Zugleich ermuntert er das Forschungsfeld, sich auch auf den folgenden wissenschaftlichen Qualifikationsstufen um eine internationaler ausgerichtete Personalpolitik zu bemühen. „

Für eine schnelle Umsetzung durch die Bundesbildungsministerin Karliczek muß nun geworben werden – siehe die Erklärung des zuständigen Berichterstatters der SPD-Bundestagsfraktion, René Röpsel.

Est Europa nunc unita

Est Europa nunc unita
et unita maneat;
una in diversitate
pacem mundi augeat.

Semper regant in Europa
fides et iustitia
et libertas populorum
in maiore patria.

Cives, floreat Europa,
opus magnum vocat vos.
Stellae signa sunt in caelo
aureae, quae iungant nos.

Europahymne (c) Peter Roland / Peter Diem

Keskinkılıç liest gegen antimuslimischen Rassismus

Gestern startete die Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus. Verschiedene Initiativen und Organisationen bilden eine Allianz gegen Hass. Sie organisieren in vielen Städten Veranstaltungen zum Thema: Diskussionen, Workshops, Aktionen, Vorträge uvm. Der Fokus liegt auf dem 1. Juli, dem internationalen Tag gegen antimuslimischen Rassismus. Dann jährt sich der Mord an Marwa El-Sherbini zum zehnten Mal. Die Schwangere wurde im Dresdner Landgericht ermordet und löste eine internationale Debatte über antimuslimischen Rassismus aus.

An jenem Tag gibt es nicht nur eine Konferenz in Celle und einen Kongress in Düsseldorf. Die Salaam-Schalom Initiative hat gemeinsam mit neue deutsche organisationen unter dem Titel Wie schreibt Mensch gegen Hass? einen Salonabend zum Tag gegen antimuslimischen Rassismus organisiert. Künstler(innen), Wissenschaftler(innen), Aktivistinnen und Aktivisten werden aus Texten lesen und in der Berliner Blogfabrik gemeinsam Marwa El-Sherbini gedenken. Für musikalische Unterstützung sorgen Işıltan Turan (Ney & Kanun) und Burak Eres (Ud). Auch unser Autor Ozan Zakariya Keskinkılıç wird dort sein, um aus seiner kürzlich bei AphorismA erschienen postkolonialen Studie Die Islamdebatte gehört zu Deutschland zu lesen. Das gesamte Programm ist auf der Seite der Facebook-Veranstaltung zu lesen.

Wann? Montag, 1. Juli, um 18 Uhr
Wo? Blogfabrik, Oranienstraße 185, 10999 Berlin

„Wichtiges Grundlagenwerk“

So betitelte Uwe Gräbe seine Buchbesprechung zum Sammelband Christian Theology in the Palestinian Context, der Anfang dieses Jahres im Hause AphorismA erschienen ist. Herr Gräbe lobt die Zusammenstellung der Schriften aller wichtigen Vertreter Christlicher Theologien im Heiligen Land und insbesondere den angehängten Dokumententeil. Gewünscht hätte er sich eine „stärkere redaktionelle Hand“, womit er insbesondere die historische und inhaltliche Einordung der Schriften für Laien meint. Dennoch erkennt der Rezensent an: „Wer sich in Zukunft mit diesem Thema befassen will, wird an dem hier vorgelegten voluminösen Quellenband nicht mehr vorbeikommen.“ Ebensolch ein Grundlagenwerk der englischsprachigen Welt zugänglich zu machen, war die Absicht von AphorismA. Wir sind froh, daß es als solches wahrgenommen wird und bedanken uns beim Rezensenten.

Die Rezension ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift des Evangelischen Vereins für die Schneller Schulen (EVS) veröffetlicht worden: Schneller – Magazin über christliches Leben im Nahen Osten, 2/2019.

Die Pilgerreise einer Journalistin

Martina Klecha ist Autorin von Sonntagsblatt, einer evangelischen Onlinezeitung, und hat einen Bericht über ihre Pilgerreise durch das Heilige Land geschrieben. Ziel der Reise war es, durch die Wahrnehmung der landschaftlichen Umgebung eine bessere Vorstellung vom Leben Jesu zu bekommen und somit auch die Heilige Schrift besser zu verstehen. So zog sie mit einer geführten Reisegruppe los, um gemeinsam zu Wandern und an einschlägigen Orten gemeinsam jeweils einen entsprechenden Psalm zu lesen.

Die von Frau Klecha beschrittene Route von Nazareth nach Jerusalem ist die, für die unser Autor Georg Rößler in Auf dem Weg nach Jerusalem einen Begleiter für die Pilgerwanderung in die Heilige Stadt geschrieben hat. So legt auch die pilgernde Journalistin der Leserin und dem Leser unsere Veröffentlichung von 2017 ans Herz und weist auf den bis kommenden Sonntag (23.6.) in Dortmund stattfindenden Kirchentag 2019 hin, auf dem Georg Rößler und Gedi Hampe ihr Reisekonzept und das Buch vorstellen werden.