Ziat am Dienstag

Jeden Dienstag posten wir hier ein kleines Zitat – zur Inspiration, zum Nachdenken, als Einladung zum Gespräch…

Talmud Zitat

Auch das heutige Zitat stammt wieder aus dem bei AphorismA erschienenen Band: ‚Recht ströme wie Wasser – Gedanken für jeden Tag des Jahres’… aus Bibel, Talmud, Koran und vielen anderen Quellen ‚rechts und links von Jerusalem‘ … im Laufe des Jahres bringen wir auch aus anderen unserer Bücher und Veröffentlichungen Kostproben ‚zum Appetit machen‘ …

AphorismA – ISBN 978-86575-059-7 – 240 S. – Hardcover mit Leseband – 10,00 €

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Unterwegs – am Freitag

Veröffentlicht am von aphorisma

Jeden Freitag posten wir hier – und schon seit längerem auf Instagram – eine Station, ein Bild vom unterwegs sein links und rechts von Jerusalem


… auf dem Weg in den Süden, nach Hebron/al-Khalil, sind wir in der letzten Woche bis Mamre gekommen, Sarah und Abraham bewirten die Engel.

Jetzt geht es weiter in die Altstadt. Es ist Ramadan, eigentlich und uneigentlich… In Jerusalem zeigt gerade in diesem Monat die Besatzungsmacht, wer in Ost-Jerusalem das sagen hat. Und hier in dieser Stadt stoßen die Wirklichkeiten und die Narrative schon lange so hart aufeinander, wie sonst kaum im ‚Heiligen Land‘ – welches Bild also zeigen?

Die leeren Straßen, die vermauerten Bögen, die Zäune, die Soldat:innen? Auch in all dem noch immer Unversöhnten, ist die Altstadt von Al-Khalil/Hebron doch eine der schönsten, auch wenn man/frau dafür einen Monment anderes vergessen muß, auch wenn es nicht geht. Die Matriarchen und Patriarchen dieses Ortes aber werden dereinst auch hier als gemeinsames Erbe, bei aller Unterschiedlichkeit der Deutungen, gefeiert / erinnert werden. Hier ist Platz für alle.

… bis nächste Woche, dann an anderer Stelle zwischen ‚Meer und Fluß’…


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Zu Hebron gibt es auch bei AphorismA zwei Publikationen von Ulrike Bechmann:

Zitat am Dienstag

Jeden Dienstag posten wir hier – und schon seit längerem auf Instagram – ein kleines Zitat – zur Inspiration, zum Nachdenken, als Einladung zum Gespräch …

Ziat am Dienstag Marc Ellis



Auch das heutige Zitat stammt wieder aus dem bei AphorismA erschienenen Band: ‚Recht ströme wie Wasser – Gedanken für jeden Tag des Jahres’… aus Bibel, Talmud, Koran und vielen anderen Quellen ‚rechts und links von Jerusalem‘ … im Laufe des Jahres werden wir auch aus anderen unserer Bücher und Veröffentlichungen Kostproben ‚zum Appetit machen‘ anbieten …

AphorismA – ISBN 978-86575-059-7 – 240 S. – Hardcover mit Leseband – 10,00 €

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Yom HaShoa | 2021

Zum heutigen Tag, der im hebräisch-jüdischen Kalender der Tag der Erinnerung an die Shoa ist, teilen wir, was unser Autor Mati Shemoelof aus diesem Anlaß gepostet hat:


#HolocaustRemembranceDay
A musical reading of the poem –„Ich bin juden dicthar“ –

A jam i did with the musician Gidi Farhi in the German radio Deutschlandfunk Kultur studio

The poem was published in my seventh poetry book that was translated into German „Bagdad | Haifa | Berlin“ (AphorismA Verlag 2019).

Eine musikalische Lesung des Gedichts ′′ Ich bin juden dicthar ′′ – Ein Jam, den ich mit dem Musiker Gidi Farhi im Studio von Deutschlandfunk Kultur gemacht habe.

***

Das Gedicht erschienen in seinem siebten Gedichtband: ′′ Bagdad | Haifa | Berlin ′′ (2019).

Neuer Newsletter verschickt

In der Osternacht haben wir endlich wieder einen Newsletter verschickt:

Von Tod und Hoffnung, er kann auch hier im Netz nachgelesen werden, wir freuen uns natürlich über Reaktionen – auch nach der Osteroktav.

Jerusalemer Defintion des Antisemitismus

Ende März 2021 wurde die von einer internationalen Gruppe von Wissenschaftler:innen erarbeitete Definition der Öffentlichkeit vorgestellt:

Antisemitismus ist Diskriminierung, Vorurteil, Feindseligkeit oder Gewalt gegen Jüdinnen und Juden als Jüdinnen und Juden (oder jüdische Einrichtungen als jüdische).

Hier die deutsche Fassung mit den dazugehörenden Leitlinien

Zum Hintergrund:

In 2020, a group of scholars in Antisemitism Studies and related fields, including Jewish, Holocaust, Israel, Palestine and Middle East Studies, came together under the auspices of the Van Leer Jerusalem Institute to address key challenges in identifying and confronting antisemitism. During a year of deliberations, they reflected on the use of existing tools, including the working definition adopted by the International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA), and its implication on academic freedom and freedom of expression.um

Noch mehr – nötige – Arbeit!

Ozan Zakariya Keskinkiliç als Mitglied in der Berliner Kommission gegen antimuslimischen Rassismus berufen

… und wir freuen uns, auch wenn es schöner wäre, daß diese Arbeit nicht nötig wäre.

Unser Autor Ozan Zakariya Keskinkiliç („Die Islamdebatte gehört zu Deutschland„) wurde als Mitglied in die Expertenkommission berufen, die Berlin als erstes Bundesland eingerichtet hat. Ziel sei, das Handeln von Politik und Verwaltung auf den Prüfstand zu stellen und bis zum Frühjahr 2022 konkrete Empfehlungen für die Politik zu erarbeiten.

Bei AphorismA erschien von ihm ein für diese neue Arbeit einschlägiger Titel:

Rechtspopulismus und antimuslimischer Rassismus im (post-)kolonialen Kontext. 150 Seiten | Softcover | ISBN 978-3-86575-078-5 | 15,00 €

Weitere Mitglieder sind Zülfukar Cetin von der Evangelischen Hochschule Berlin, Sanem Kleff von der Kampagne „Schule ohne Rassismus“ und Yasemin Shooman vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Das Islamforum der Integrationsbeauftragten entsendet zudem Lydia Nofal und Mohammed Hajjaj in das Gremium.

Musik für die Augen

Wir blättern in den Büchern, die wir in den letzten Jahren machen konnten:
Das heutige Zitat stammt aus dem 2018 bei AphorismA erschienenen Band
„Musik für die Augen – Schrift als Wahrnehmungsraum“, der besonders durch die Kalligraphien von Shahid Alam zu Tora, Bibel und Koran besticht.

AphorismA – ISBN 978-86575-072-3 – 164 S. – 10,00 € Schutzgebühr (Hardcover)

Aus der Bilanz wurde ein Vermächtnis

Gerade hatten wir ihm, der schon schwer erkrankt war, noch seine neue Veröffentlichung zugeschickt: Allen Anfeindundungen zum Trotz.

Der Text, der eine Bilanz des lebenslangen Bemühens von Dr. Reiner Bernstein um Verständigung in und mit Israel und Palästina ist, wurde durch den Tod den Autors am 18. Februar 2021 zu seinem Vermächtnis:

„Kein Friede für Israel, ohne Friede für die Palästinenser.
Kein Frieden für die Palästinenser, ohne Frieden für Israel.“

Allen Anfeindungen zum Trotz -Bilanz